Hintergrund und Zielsetzungen
Seit 2013 betreibt die Metropolregion Rhein-Neckar das Netzwerk betriebliches Gesundheitsmanagement, der heute bundesweit größte Zusammenschluss von Unternehmen, Kommunen, Kliniken, Hochschulen usw. im Bereich BGM. Ziel des Netzwerks ist es, durch Kompetenz- und Erfahrungsaustausch die Gesundheit von Mitarbeitenden in den Betrieben der Region zu fördern.
Das 20jährige Jubiläum der Metropolregion Rhein-Neckar wurde zum Anlass genommen, aus dem BGM-Netzwerk heraus eine regionale Gemeinschaftsaktion ins Leben zu rufen: vom 15. April bis 20. Mai 2026 nehmen Unternehmen und Organisationen in der gesamten Region an einer digital gestützten Bewegungsaktion teil. Neben der individuellen Bewegungs- und Gesundheitsförderung verfolgt die Aktion soziale Ziele: so soll der Teamgeist der Mitarbeitenden in den Betrieben gefördert werden und es gehen Spendengelder in ein soziales Vorhaben – die Bewegungs- und Gesundheitsförderung in Kitas der Region.
Die MRN bietet Studierenden an Hochschulen der Region die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten Aspekte der Bewegungsaktion zu evaluieren.
Mögliche Fragestellungen
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Fokus – Wirkung bzw. Wirksamkeit der Aktion für Beteiligte: hier stehen Effekte für Einzelpersonen, Teams und/oder Betriebe im Mittelpunkt. Eine mögliche Basis bieten die Benefits, die der App-Anbieter auslobt und die wir vonseiten der MRN kommunizieren: v.a. der individuelle Gesundheitsnutzen sowie soziale Effekte in Teams und Betrieben.
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Fokus – auf einer Prozessebene interessiert, inwieweit sich derartige Aktionen als Motor regionaler Entwicklung eignen. Die MRN stellt beispielsweise fest, dass durch die Informationsveranstaltungen zur Bewegungsaktion neue Kooperationspartner:innen adressiert werden und das Thema „Bewegung“ in seinen unterschiedlichen Facetten einen neuen gemeinsamen Kommunikationsinhalt/Sinnzusammenhang zwischen Akteur:innen in der Region schafft. Hier könnten sich z.B. Fragen der Nachhaltigkeit, des Impacts auf bereits vorhandene Netzwerke anschließen.
Methodisches Vorgehen
Die Präzisierung von Forschungsfrage und methodischem Vorgehen erfolgt in Absprache zwischen den Studierenden und der jeweils betreuenden Hochschule. Gewünscht sind quantitative wie auch qualitative Forschungsbeiträge in summativem oder ggf. formativem Evaluationsdesign.
Die Metropolregion Rhein-Neckar steht zur inhaltlichen Beratung zur Verfügung und unterstützt den Feldzugang, d.h. die Kontaktaufnahme zu teilnehmenden Unternehmen und Organisationen sowie Einzelpersonen.
Studiengänge
Sozialwissenschaftliche Masterstudiengänge
Kontakt
Anika Dornieden, Projektmanagerin Bereich Arbeitsmarkt | Bildung | Gesundheit, MRN GmbH (anika.dornieden@m-r-n.com)