Gesundheit in den Frühen Hilfen - eine regionale Analyse

Hintergrund und Zielsetzungen

Die Frühen Hilfen sind von Bund, Ländern und Kommunen unterstützte, präventiv ausgerichtete Angebote, die sich an Eltern ab der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr der Kinder richten.

Fachkräfte der Frühen Hilfen beraten und begleiten Eltern, um ihre Beziehungs- und Versorgungskompetenz zu stärken. Ziel ist, jedem Kind eine gesunde Entwicklung und ein gewaltfreies Aufwachsen zu ermöglichen. Die vielfältigen Angebote sollen niedrigschwellig und diskriminierungsfrei sein und sich insbesondere an Familien in belasteten Lebenslagen richten (vgl. hierzu die Plattform des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen Fachinformationen zu Frühen Hilfen | NZFH Frühe Hilfen ).

Im Rahmen der Initiative „Gesundheitsregion Rhein-Neckar“ verfolgt die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) das Ziel, vulnerablen Zielgruppen Zugänge zu Strukturen und Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung zu erleichtern bzw. zu schaffen.

Eine regionale Analyse der Umsetzung der Frühen Hilfen in den Stadt- und Landkreisen der Region soll Erkenntnisse erbringen, ob und durch welche Angebote die MRN das Präventionsanliegen der Frühen Hilfen im Themenfeld Gesundheit unterstützen kann. Die MRN bietet Studierenden an Hochschulen der Region die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten analytische Grundlagen hierfür zu erarbeiten.

Zentrale Fragestellungen

  1. Umsetzung der Frühen Hilfen in den 15 Stadt- und Landkreisen der Region: u.a. Personalstruktur/-kapazitäten, Netzwerke und Angebote.
  2. Bedeutung und Auslegung des Themas Gesundheit: Wie ist das Thema Gesundheit in der Umsetzung der Frühen Hilfen in den Stadt- und Landkreisen verankert? Welche Aspekte von Gesundheit sind zentral vertreten, welche weniger? Ursachen/Begründungen?
  3. Welche Förder-/Unterstützungsbedarfe in der Umsetzung der Frühen Hilfen sind zu erkennen? Welche Unterstützung kann eine regionale Ebene leisten (v.a. mit Bezug auf das Themenfeld Gesundheit)?

Methodisches Vorgehen

Die Präzisierung von Forschungsfrage und methodischem Vorgehen erfolgt in Absprache zwischen den Studierenden und der jeweils betreuenden Hochschule. Erwartet werden differenzierte Recherchen sowie qualitative Erhebungen (z.B. Expert:inneninterviews mit Koordinator:innen der Frühen Hilfen), ggf. auch quantitative.

Die Metropolregion Rhein-Neckar steht zur inhaltlichen Beratung zur Verfügung und unterstützt über ihre Netzwerke den Feldzugang.

Studiengänge

Sozialwissenschaftliche Masterstudiengänge

Kontakt

Dr. Friederike Beier (friederike.beier@m-r-n.com)

Projektmanagerin Bereich Arbeitsmarkt | Bildung | Gesundheit, MRN GmbH

MRN-Abschlussarbeiten_Frühe Hilfen.pdf (102,3 KB)